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Billrothstraße 1, 9800 Spittal/Drau

Radiologie

„Das nicht Offensichtliche zu erkennen ist die Herausforderung, der wir uns jeden Tag stellen.“

Primarius Dr. Lukas Oberzaucher

Unsere Abteilung mit "Durchblick", Menschenkenntnis und Augenmaß

Unsere hochqualifizierten Fachkräfte der Radiologie erklären Ihnen den Untersuchungsablauf und sind für Sie da, wenn Sie Fragen haben. Dies gewährleistet einen guten Verlauf der „Bildabnahme“ und ist eine wesentliche Voraussetzung für die richtige Deutung der gewonnenen Bilder.

Um aus den Bildern die passende Diagnose ableiten zu können, braucht es den persönlichen Kontakt, eine sensible Wahrnehmung, hohes Fachwissen und Erfahrung - aber vor allem der interdisziplinäre Austausch zwischen Radiologen und den zuweisenden Kolleginnen/Kollegen garantiert eine hohe Qualität bei der Diagnose und der darauf basierenden Therapieentscheidung.

Darüber hinaus sind wir auch in Teilbereichen der sogenannten interventionellen Radiologie mit bereits jahrelanger Erfahrung und Erfolg tätig – das heißt, wir können mittels US, CT oder MRT schnittbildgesteuerte Eingriffe (diagnostisch oder therapeutisch) wie zum Beispiel Gewebeentnahmen, Abszessdrainagen, Nervenwurzelblockaden, Arthrographien oder epidurale Infiltrationen durchführen.

Aufbauend auf einem leistungsfähigen Computersystem können sämtliche Untersuchungen auf allen Abteilungen im Haus in Sekundenschnelle abgerufen werden. Zudem ist unsere Abteilung teleradiologisch vernetzt. Die digitalen Bilder können über gesicherte Leitungen transportiert und bei Bedarf von auswärtigen Fachärzten beurteilt werden, damit auch in nächtlichen Notfällen sofort die richtigen Maßnahmen für unsere Patientinnen/Patienten durchgeführt werden können. 

Zusammenfassend ist es unser Auftrag und unsere Verpflichtung eine radiologische Abklärung auf höchstem Niveau, mit modernster Technologie und teleradiologischer Vernetzung an 365 Tagen im Jahr zu Verfügung zu stellen.

Unsere radiologische high-end Technologie:

- Ultraschall (Sonographie): GE LOGIQ E10 

- Computertomographie (CT): Siemens Dual-Source-CT-Scanner Somatom Force  

- Magnetresonanztomographie (MRT): Siemens Magnetom Vida 3 Tesla und Siemens Magnetom Avanto 1,5 Tesla

Wir bieten folgende Leistungen an:

- Der Ultraschall (Sonographie) ist oft der erste Schritt der bildgebenden Diagnostik und erlaubt die Beurteilung von oberflächlichen Weichteilen, tiefer liegenden Organen (z.B. Leber, Niere, Milz ...) oder Gefäßen (z.B. Halsschlagadern, Beinvenen ...) in Echtzeit. Die Untersuchung ist schmerzfrei und ungefährlich und kommt ohne Röntgenstrahlung aus. Auch ultraschallgezielte Gewebsentnahmen (vor allem im Rahmen der Brustkrebsdiagnostik) lassen sich schnell und zuverlässig durchführen.

Wenn notwendig erfolgt die weitere Bildgebung mit den sogenannten Großgeräten, Computertomographie und Magnetresonanztomographie, die beide sehr weite Anwendungsgebiete abdecken und eine genaue und detailreiche Beurteilung des menschlichen Körpers und vieler seiner Störungen ermöglichen. Auch diese Untersuchungen sind grundsätzlich schmerzfrei und ungefährlich, können aber je nach Fragestellung eine Kontrastmittelgabe über die Vene erforderlich machen. Die heute gebräuchlichen Kontrastmittel sind sehr gut verträglich.

- Die Computertomographie (CT) arbeitet mit Röntgenstrahlung; mit den modernen Scannern ist sie bei nur noch geringer Strahlenbelastung sehr schnell und zuverlässig. Häufige Einsatzbereiche sind z.B. die Notfalldiagnostik nach Unfällen oder bei akuten Erkrankungen, sowie die Tumorsuche bzw. deren Verlaufskontrollen bei Krebserkrankungen. Auch CT- gezielt sind Gewebsentnahmen (z.B. aus der Lunge oder Leber) sicher und patientenschonend möglich.

- Die Magnetresonanztomographie (MRT) basiert auf der magnetisch hervorgerufenen Bewegung von Wasserstoffionen im menschlichen Körper; aufgrund der längeren Untersuchungszeiten ist hier eine gute Mitarbeit der Patientinnen/Patienten sehr wichtig für die Bildqualität. Häufige und längst nicht alle Einsatzbereiche sind z.B. die Beurteilung von Gelenken, der Wirbelsäule, des Schädels, von Bauchorganen oder des Gefäßsystems. Im Gegensatz zur CT ist die MRT keine Notfalluntersuchung.