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Billrothstraße 1, 9800 Spittal/Drau

02.02.2018

Ambulante Betreuung auf höchstem Niveau erwartet die Patienten im Krankenhaus Spittal/Drau

In den Ambulanzen des Krankenhauses Spittal/ Drau werden jährlich mehr als 46.000 Patientinnen und Patienten behandelt.

Es soll ein gesundes Jahr 2018 für alle sein. Und dennoch wird der eine oder andere Besuch beim Arzt oder in der Ambulanz auch heuer nicht zu vermeiden sein. In den Ambulanzen des Krankenhauses Spittal/ Drau werden jährlich mehr als 46.000 Patientinnen und Patienten behandelt. Somit gehört das Krankenhaus zu den wichtigsten Partnern der Bevölkerung Oberkärntens.

Auch in diesem Jahr bemüht sich das gesamte Team der Ambulanzen kompetent und einfühlsam um die Gesundheit und Lebensqualität der Patientinnen und Patienten aus der Region. Hier finden sie eine ganzheitliche Betreuung, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.

 

Umfassendes Angebot und moderne technische Hilfsmittel

Ambulanzen sind medizinische Versorgungsstellen, an die sich Patientinnen und Patienten in Akutfällen wenden können. Grundsätzlich werden in allen Ambulanzen des Krankenhauses Spittal/ Drau auch Termine vergeben, in der Regel sollte der erste Weg bei einer Erkrankung jedoch zum Hausarzt führen. Ausnahmen sind akute Verletzungen oder medizinische Notfälle, die mit Priorität behandelt werden. „Bei nicht akuten Beschwerden kann es zu längeren Wartezeiten kommen“, erklärt DGKP Adolf Stratznig, Bereichsleitung der Ambulanz im Krankenhaus Spittal/Drau. „Wenn kein dringender Notfall vorliegt, empfehlen wir den Patientinnen und Patienten nach Möglichkeit niedergelassene Ärzte aufzusuchen, bevor sie ins Krankenhaus fahren.

Unser Team ist aber natürlich für alle da, die Hilfe benötigen.“ Im Krankenhaus Spittal/ Drau gibt es insgesamt fünf Ambulanzen – Unfallchirurgie, Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie – mit eigenen Schwerpunktambulanzen, die sich auf sich auf unterschiedliche Krankheitsbilder spezialisieren. Innerhalb der Unfallchirurgie sind das die Schulter-, Hand- und Fußambulanzen sowie die orthopädische Ambulanz, in der auch ein Spezialistenteam für Endoprothetik tätig ist. In den chirurgischen Spezialambulanzen werden Leistungen in den Bereichen Diabetes, Venen- und Enddarmerkrankungen, Hernien und Stoma angeboten. Patientinnen mit speziellen gynäkologischen Problemen werden in einer der vier Spezialeinrichtungen innerhalb der allgemeinen Ambulanz betreut, zu der auch die geburtshilfliche Ambulanz gehört. „Das Leistungsangebot unserer Ambulanzen zeichnet sich durch eine umfassende diagnostische und therapeutische Vielfalt aus, die eine verlässliche Gesundheitsversorgung möglich macht.

Auch 2018 bleibt es unser Ziel, diese Qualität zu halten und weiter auszubauen“, betont Bereichsleiter Stratznig und ergänzt: „Es beginnt damit, unsere Geräte laufend zu modernisieren und somit technische Sicherheit zu gewährleisten“. Unlängst wurden im Krankenhaus Spittal/Drau zwei neue Blutgasanalysegeräte angeschafft, die schneller die erforderlichen Untersuchungsergebnisse liefern und den gesamten Therapieprozess auf diese Weise deutlich optimieren.

 

Es kommt auf den Menschen an

Auch bei der modernsten Technik bleibt jedoch immer der Mensch der entscheidende Faktor, wenn es um die Leistungsqualität eines Krankenhauses geht. Das Krankenhaus Spittal/ Drau macht hier keine Ausnahme. In der Ambulanz zählt bei Notfällen jede Sekunde, die Gesundheit der Patientinnen und Patienten hängt davon ab, wie schnell das Team die richtigen Entscheidungen trifft und die notwendige Behandlung einleitet.

„Täglich werden die Karten neu gemischt und man weiß nie, welche Verletzungen und Erkrankungen kommen. Zu Spitzenzeiten ist ein Höchstmaß an Konzentration und Genauigkeit erforderlich, um diejenigen Patientinnen und Patienten herauszufiltern, die dringend Hilfe benötigen“, beschreibt BL DGKP Stratznig die täglichen Herausforderungen in der Ambulanz. Teamarbeit wird im Krankenhaus Spittal/Drau daher großgeschrieben. Bei Akutfällen richtig zu handeln und Ruhe zu bewahren, fordert das Team täglich. „Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und eine Prise Humor“, so lautet die Geheimformel, dank derer die kompetente Betreuung im Krankenhaus Spittal/ Drau auch eine äußerst menschliche Dimension erfährt.

„Schlussendlich ist die Kombination aus Professionalität und Empathie das, was sich die Patientinnen und Patienten von einem guten Krankenhaus erwarten“, betont Ambulanzleiter Stratznig. Um dies zu ermöglichen, sind perfekt abgestimmte Prozesse und Strukturen notwendig, die die Entscheidungsfindung in Stresssituationen erleichtert. Im Krankenhaus Spittal/Drau werden die Gesamtorganisation sowie die einzelnen Abläufe ständig überwacht und verbessert. Durch die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizin, Pflege, Verwaltung und Transportdienst werden die Ressourcen optimal eingesetzt.

 

Qualitätsmanagement durch Aus- und Weiterbildung

Um eine professionelle und kontinuierliche Qualität bei der Versorgung der Patienten bieten zu können, werden im Pflegebereich laufend Fort- und Weiterbildungen durchgeführt. Durch eine Reihe von innerbetrieblichen Maßnahmen wurde im letzten Jahr auch die vollständige Umsetzung des Gesundheitsund Krankenpflegegesetzes erfolgreich abgeschlossen. Zwei Pflegekräfte absolvierten den Advanced Life Support Kurs des österreichischen Rats für Wiederbelebung, der alle theoretischen und praktischen Fertigkeiten um den Herz-Kreislauf-Stillstand bei Erwachsenen zu behandeln, vermittelt. Den geltenden EU-Richtlinien entsprechend wurde außerdem das gesamte Ambulanz- Pflegepersonal zum Hubschraubereinsatzleiter ausgebildet.

 

Vieles hat sich weiterentwickelt

Die Anzahl der Menschen, die in den Ambulanzen des Krankenhauses Spittal/ Drau behandelt werden, steigt jährlich. Damit nimmt auch die Relevanz der ambulanten Betreuung für die Gesundheitsversorgung in Oberkärnten stetig zu.

Eine Person kennt diese Entwicklung besonders gut: Schwester Eveline, wie sie allen im Krankenhaus bekannt ist. 1980 nahm Eveline Egger ihre Arbeit im Krankenhaus Spittal/ Drau auf. „Eine Zeit, in der 30 bis 40 Patienten am Tag auf der unfallchirurgischen Ambulanz enorm viel waren“, erzählt die erfahrene Krankenpflegerin, die seit Kurzem im Ruhestand ist. Für sie ist ein Vergleich mit früher gar nicht möglich. Vieles hat sich weiterentwickelt, das Angebot wurde bedeutend ausgeweitet und davon profitieren die Patientinnen und Patienten heutzutage erheblich.

„Es ist heute möglich, anhand diverser Untersuchungen wie Ultraschall, EKG, Labor, Computertomographie und Röntgen relativ schnell zu entscheiden, ob der Patient stationär aufgenommen werden muss oder in private bzw. hausärztliche Behandlung entlassen werden kann“, hebt DGKP Eveline Egger hervor und unterstreicht in diesem Zusammenhang auch die Verstärkung der tagesklinischen Betreuung als positive Veränderung im Laufe der Jahre.

Ein wichtiger Teil dieser positiven Weiterentwicklung der Ambulanz war Schwester Eveline selbst. Ihr unermüdlicher Einsatz zum Wohle der Patientinnen und Patienten dient als Vorbild und wird vom gesamten Team hochgeschätzt. „Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanke ich mich bei Frau Egger für ihre Kompetenz und ihr menschliches Engagement und ich wünsche ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Liebe und Gute!“, gratuliert Mag. Andrea Samonigg- Mahrer, Verwaltungsdirektorin und Geschäftsführerin des Krankenhauses Spittal/Drau, zum wohlverdienten Ruhestand. 

 

Wussten Sie, dass…

… das Krankenhaus Spittal an der Drau im Jahr 2017 an der Pflegequalitätserhebung 2.0 teilnahm und erneut ausgezeichnete Ergebnisse erzielte?

Die Pflegequalitätserhebung 2.0 (PQE 2.0) ist eine überarbeitete Version der bisherigen österreichweiten Pflegequalitätserhebung, die vom Institut für Pflegewissenschaft der Medizinischen Universität Graz in Kooperation mit der Universität Maastricht jährlich organisiert wird.

Die Pflegequalitätserhebung 2.0 ist ein wichtiges Instrument zur Ermittlung und Evaluierung der Pflegequalität in Gesundheitseinrichtungen auf drei Ebenen: Gesamtorganisation, Stationen und Patienten. Die gewonnenen Daten geben einen Einblick in die eigene Prozess- und Strukturqualität im Pflegebereich, ermöglichen einen tiefgehenden Vergleich mit Daten aus ganz Österreich und zeigen Verbesserungspotenziale auf.

 

Bild 1: Das Pflegeteam der Ambulanz im Krankenhaus Spittal/Drau bemüht sich tagtäglich für die Gesundheit der Menschen aus der Region.

Bild 2:
Mitarbeiterin vom Transportdienst im Gespräch mit Patienten

Bild 3:
DGKP Eveline Egger: fast 40 Jahre kompetenter Einsatz für die Patientinnen und Patienten des Krankenhauses Spittal/Drau.