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Billrothstraße 1, 9800 Spittal/Drau

20.12.2017

Mensch stets im Mittelpunkt

Das Krankenhaus Spittal blickt angesichts seiner Investitonen auf ein positives Jahr zurück

Wichtige Neuerungen haben 2017 das Krankenhaus der Bezirkshauptstadt geprägt, die alle eines gemeinsam hatten: Der entscheidende Treiber aller Aktivitäten und Projekte war der Mensch - als Patient, als Mitarbeiter, als Teil der Bevölkerung Oberkärntens.

 

Zwei neue Großgeräte

Mit Unterstützung des Kärntner Gesundheitsfonds, der 70 Prozent der Kosten übernahm, konnten die beiden Großgeräte für Computer- und Magnetresonanztomografie erneuert werden, womit rechtzeitig Maßnahmen zur Deckung des stets steigenden Bedarfs an radiologischen Behandlungen getroffen wurden.

Seit September 2017 werden auf den Abteilungen für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Anästhesie und Intensivmedizin außerdem Ultraschalluntersuchungen einer neuen Generation durchgeführt. Ein wichtiger Partner bei der Anschaffung der neuen Geräte war hier die Helmut-Horton-Stiftung, die seit vielen Jahren Projekte zur Förderung medizinischer Qualität finanziell unterstützt.

"Die eingeschlagene Modernisierung unserer Abteilungen konsequent fortzuführen, ist uns eine wichtiges Anliegen, damit wir auch zukünftig in der Lage sind, unser Verantwortung als regionaler Gesundheitsversorger im größten Bezirks Kärntens gerecht zu werden", betont Andrea Samonigg-Mahrer, Verwaltungsdirektorin und Geschäftsführerin des Krankenhauses.

 

Mehr Patientensicherheit

Patientensicherheit bedeutet, auch einen aktiven Beitrag zur gesundheitlichen Prävention zu leisten. Dies zählt zu den obersten Prämissen des Spittaler Krankenhauses und wird mit ausgesprochenem Engagement verfolgt. Für die Implementierung des "Gugging Swallowing Screen" - ein Projekt zur Erhöhung der Lebensqualität von Personen mit Schluckstörungen - wurde das Team um Pflegedirektorin Michaele Wutti mit dem Innovationspreis der Plattform Patientensicherheit ausgezeichnet. Eine kürzere Verweildauer sowie eine schnellere Heilung im familiären Umfeld sind seit 2017 dank der Einführung von tagesklinischen Interventionen auf den Abteilungen Allgemein- und Unfallchirurgie sowie für Gynäkologie möglich.

Der Medizinische Direktor Gerald Bruckmann unterstreicht die Bedeutung einer ständigen Optimierung des medizinischen Angebots und weist auf eine weitere wichtige Erneuerung hin "Mit Erweiterung des orthopädischen Leistungsspektrums wurde die unfallchirurgische Generalversorgung um einen wesentlichen Schwerpunkt reicher. Unser erfahrenes Team hat mit dem endoprothetischen Gelenkersatz bereits mehr als 100 Menschen mit zerstörten Gelenken wieder einen gesunden Alltag ermöglicht".

 

 

V.l.n.r. Dr. Gerald Bruckmann, MAS, Prim. Dr. Claus-Michael Stock, Mag. Andrea Samonigg-Mahrer, Prim. Dr. Hartwig Pogatschnigg, Prim. Dr. Gerald Rauter, OA Dr. Franz-Josef Leitner Copyright: Krankenhaus Spittal/Drau