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Billrothstraße 1, 9800 Spittal/Drau

08.03.2019

Wenn Beruf Berufung ist: Eine Familie im Dienste ihrer Patientinnen und Patienten

Brigitte Kueß und Daniela Kueß sind zwei der mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich dem Credo des Krankenhaus Spittal/Drau – ‚Weil der Mensch zählt‘ – gänzlich verschrieben haben. 

Wie die Mutter so die Tochter, heißt es im Fall der Familie Kueß. Seit 2010 bzw. 2017 tragen Sie ihren Teil zur Behandlung von insgesamt mehr als 72.000 Patientinnen und Patienten jährlich bei und engagieren sich für die Gesundheitsversorgung der Oberkärntner Bevölkerung.

Hebamme aus Leidenschaft

Für Brigitte Kueß ist Beruf Berufung. Seit 36 Jahren ist sie bereits in der Geburtshilfe tätig und zögerte sogar ihre Pension etwas hinaus, um ihrer Leidenschaft noch etwas länger nachgehen zu können. Mehr als 1000 Geburten hat sie in ihrer Berufslaufbahn begleitet und ist noch immer mit Begeisterung dabei. „Das ist einfach meine Arbeit und die will ich bis zum letzten Tag gut machen“, verrät die leitende Hebamme.

Einen Großteil ihrer Zeit widmet sie der Vorbereitung werdender Eltern und der Aufklärung über das Stillen. Sie begleitetet Frauen oft beim Kaiserschnitt und sorgt nach der Geburt dafür, dass die frischgebackene Familie genug Zeit bekommt, ihr Neugeborenes kennenzulernen. „Kinder sollen den bestmöglichen Start ins Leben haben und es ist meine Aufgabe, die Familie dabei zu unterstützen.“ 

Kinderwunsch Krankenschwester

Und auch die nächste Generation der Familie Kueß ist im Krankenhaus Spittal/Drau tätig. Daniela Kueß ist diplomierte Krankenpflegerin auf der Unfallchirurgie Sonderklasse und davon überzeugt, dass ihr der Berufswunsch bereits in die Wiege gelegt wurde. „Schon in der Volksschule wollte ich Krankenschwester werden und konnte mir nie etwas anderes vorstellen“, erzählt sie. Gesagt, getan. Neben den positiven Erzählungen von Zuhause lernte sie im Zuge ihrer Praktika auf der internen und der chirurgischen Station während der Ausbildung das Krankenhaus Spittal/Drau auch besser kennen. Zu ihrem jetzigen Aufgabenbereich zählen primär die Patientenbetreuung und -versorgung mit Medikamenten, Verbänden, Prophylaxen und Transfusionen ebenso wie die Operationsvor- und -nachbereitung.

„Viele wissen nicht, dass diese Arbeit viel Verantwortung mit sich bringt“, lässt Daniela Kueß einblicken und betont, dass die Arbeit der Krankenpfleger- und -pflegerinnen einen essenziellen Bestandteil für den reibungslosen Ablauf im Krankenhausalltag darstellt. 

Mensch im Mittelpunkt

Eine wichtige und ganz wesentliche Gemeinsamkeit in der täglichen Arbeit der Familie Kueß ist der enge Kontakt zu ihren Patientinnen und Patienten. Brigitte Kueß erinnert sich selbst immer wieder daran, dass das, was für sie zur Routine geworden ist, in den meisten Fällen eine komplett neue Situation für ihre Patientinnen ist.

„Es ist wichtig, sich jedes Mal aufs Neue in die werdende Mutter, aber natürlich auch den Vater hineinzuversetzen und ein Gespür dafür zu entwickeln, wie man sie respektvoll, umsichtig, aber natürlich auch sehr professionell betreut. Die Geburt soll ein positives Erlebnis für die werdenden Eltern sein.“ Auch Daniela Kueß bestätigt das: „Wir müssen auf unsere Patientinnen und Patienten eingehen, um herauszufinden, was sie brauchen.“ Und all das bekommen sie auch zurück.

Als Krankenpflegerin schätzt Daniela Kueß die kleinen Gesten: „Viele Patientinnen und Patienten freuen sich, wenn ich meinen Dienst beginne. Es ist besonders schön, wenn man in so einer alltäglichen Situationen mit einem Lächeln begrüßt wird.“ Auch Brigitte Kueß hat in ihrer Zeit als Hebamme viele schöne Momente erlebt: „Ich habe Patientinnen, deren Kinder ich zur Welt gebracht habe und die gemeinsam mit ihren Töchtern wieder zu mir kommen, damit ich die Geburt ihrer Enkelkinder begleite. Das ist schon ein einmaliges Gefühl.“ 

Familiäres Krankenhaus

Aber nicht nur im Umgang mit Patientinnen und Patienten fühlen sich die Hebamme und die Krankenpflegerin wohl. Auch die allgemeine Arbeitsatmosphäre wird als sehr persönlich und wertschätzend empfunden. „Das Krankenhaus wirkt nicht wie ein Krankenhaus“, sagt Brigitte Kueß und unterstreicht mit dieser Aussage den angenehmen familiären Umgang miteinander, den sie erlebt. Sehr viele unterschiedliche Berufsgruppen sind hier tagtäglich für das Patientenwohl im Einsatz und arbeiten interdisziplinär sowie stationsübergreifend auf Augenhöhe zusammen. „Wir sind nicht nur mit verschiedensten Krankheitsbildern, sondern auch von unterschiedlichen Seiten mit Emotionen konfrontiert. Deshalb sprechen wir uns bei Problemen aus, nur so können wir die Herausforderungen des Alltags gemeinsam meistern“, weiß Daniela Kueß.

Familie im Arbeitsalltag

Tatsächlich gibt es bei den beiden sogar im Alltag Schnittstellen. Da Daniela Kueß nicht nur die Transfusionen in den chirurgischen Abteilungen, sondern auch für die Gynäkologie und die Geburtshilfe Station zuständig ist, haben sie gelegentlich auch fachlich miteinander zu tun. Der Mutter-Tochter Beziehung schadet diese Konstellation nicht, ganz im Gegenteil erzählt Brigitte Kueß: „Wir nutzen diese Gelegenheit, um nacheinander zu schauen oder einfach einmal kurz Hallo zu sagen. Manchmal treffen wir uns zum Mittagessen oder besuchen uns vor oder nach einem langen Dienst. Das ist schon etwas Besonderes.“ Auch außerhalb des Krankenhauses unterstützt sich die Familie Kueß gegenseitig, sei es auf fachlicher, aber auch auf emotionaler Ebene.

„Man kann sich ganz anders in den anderen einfühlen, weil man das Umfeld kennt und die Art der Arbeit versteht. Manchmal muss man etwas Zuhause aufarbeiten und da kann ich meiner Tochter mit meiner Erfahrung zur Seite stehen“, sagt Brigitte Kueß. Ihre Tochter stimmt ihr da voll und ganz zu: „Wir tauschen uns regelmäßig aus, berichten von Fortbildungen und erzählen vom Umgang mit unterschiedlichen Krankheitsbildern. Ich lerne aus den Erfahrungen meiner Mutter in der Geburtshilfe und sie profitiert von zusätzlichem Wissen aus der Unfallchirurgie.“ Den gleichen Arbeitgeber zu teilen, schätzt die Familie Kueß aus diesem Grund sehr.

Sie werden bald Eltern?

Dann lernen Sie uns kennen! Die Geburt ist ein sehr intimes und bewegendes Ereignis, bei dem Vertrauen, Empathie, aber vor allem geburtshilfliche Kompetenz von großer Bedeutung sind.

Das Krankenhaus Spittal/Drau lädt Sie daher zum ersten unverbindlichen Infoabend am 27.03.2019 um 18.30 Uhr ein, um das Team und das Leistungsangebot kennenzulernen.

 

Bild 1: Brigitte Kueß und Daniela Kueß setzen sich leidenschaftlich für das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten ein.

Bild 2: In der Geburtshilfestation sind Mutter und Kind in besten Händen