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24.04.2026

Modernste Krebstherapie in Spittal

Eine Krebsdiagnose verändert das Leben schlagartig. Umso wichtiger ist es, eine hochwertige medizinische Versorgung in der Nähe zu haben.

Die onkologische Tagesklinik im Krankenhaus Spittal/Drau ermöglicht eine umfassende Behandlung direkt in der Region, und das mit persönlicher Betreuung und den neuesten Therapien. Dafür steht ein engagiertes Team rund um Oberarzt Dr. Manuel Pörnbacher bereit. Im Interview erklärt er, warum die onkologische Tagesklinik für die Region so bedeutend ist und wie sich die Krebstherapie in den letzten Jahren verändert hat.

OKN: Herr Dr. Pörnbacher, Sie sind seit vielen Jahren im Krankenhaus Spittal tätig. Welche Rolle spielt die Onkologie im Haus?
Dr. Manuel Pörnbacher: Die onkologische Versorgung ist ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Angebots. Ein großer Teil der Behandlungen findet in unserer onkologischen Tagesklinik statt. Dort werden die Patientinnen und Patienten ambulant betreut, also ohne stationären Aufenthalt. Gleichzeitig ist es uns wichtig zu betonen: Auch im Krankenhaus selbst werden onkologische Fälle auf den verschiedenen Abteilungen umfassend betreut.

OKN: Was zeichnet die onkologische Tagesklinik aus?
Pörnbacher: Unsere Tagesklinik ist speziell darauf ausgerichtet, Krebstherapien möglichst schonend und alltagsnah durchzuführen. Die Patientinnen und Patienten kommen tagsüber zu uns und können am selben Tag wieder nach Hause gehen. Gerade in einem großen Bezirk wie Spittal ist das ein enormer Vorteil. Viele müssen mehrmals pro Woche zur Therapie, da zählt jede eingesparte Wegstrecke. Es geht hier auch ganz stark um Lebensqualität. Vor allem, wenn die Lebensspanne bereits durch die Krankheit eingeschränkt wird.

OKN: Welche Erkrankungen werden bei Ihnen behandelt?
Pörnbacher: Wir behandeln ein sehr breites Spektrum an Krebserkrankungen – von Brustkrebs über Tumore im Magen-Darm-Trakt bis hin zu gynäkologischen Erkrankungen. Einzelne Eingriffe erfolgen je nach Bedarf auch in spezialisierten Zentren wie Klagenfurt oder St. Veit. Die laufende Therapie und Betreuung findet dann aber wieder bei uns in Spittal statt.

OKN: Gibt es Bereiche, die nicht vor Ort behandelt werden?
Pörnbacher: Ja, das betrifft vor allem Hauttumore, HNO-Tumore und Tumore des Gehirns. Diese erfordern spezielle Fachrichtungen wie Dermatologie oder Neurologie, die wir im Haus nicht haben. In fast allen anderen Bereichen können wir die Patientinnen und Patienten aber größtenteils hier therapieren.

OKN: Viele denken bei Krebstherapie sofort an Chemotherapie…
Pörnbacher: Die klassische Chemotherapie ist nur mehr ein Teil des Ganzen – sie macht heute weniger als die Hälfte unserer Behandlungen aus. Es hat sich unglaublich viel getan: Wir setzen verstärkt auf moderne Therapien wie Antikörper- oder Immuntherapien. Die sind oft besser verträglich und deutlich gezielter. Das ist ein großer Fortschritt für unsere Patientinnen und Patienten.

OKN: Wie groß ist Ihr Team in der Tagesklinik?
Pörnbacher: Wir arbeiten in einem überschaubaren, aber sehr engagierten Team: Drei Ärztinnen und Ärzte sowie fünf Pflegekräfte, die sich ausschließlich um die onkologischen Patientinnen und Patienten kümmern. Zusätzlich werden wir durch andere Berufsgruppen im Haus unterstützt, etwa durch eine Psychologin, die täglich vor Ort ist, oder durch Diätologinnen, die bei der Ernährung helfen. Diese ganzheitliche Betreuung ist uns sehr wichtig.

OKN: Wie stark wird dieses Angebot genutzt?
Pörnbacher: Die Nachfrage ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wir betreuen täglich sehr viele Patientinnen und Patienten – insgesamt bis zu hundert Patientenkontakte pro Tag, wenn man alle Termine zusammenzählt. Das zeigt, wie wichtig dieses Angebot für die Region ist. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass wir mittelfristig weiter ausbauen müssen.

OKN: Woran liegt der Anstieg bei den Krebspatienten?
Pörnbacher: Einerseits werden Krebserkrankungen häufiger bzw. öfter diagnostiziert, andererseits leben die Menschen dank moderner Therapien länger mit der Erkrankung. Viele Patientinnen und Patienten können wir heute über Jahre hinweg begleiten. Das ist eine sehr positive Entwicklung.

OKN: Was ist Ihnen im Umgang mit den Patientinnen und Patienten besonders wichtig?
Pörnbacher: Mir ist wichtig, von Anfang an offen über die Therapieziele zu sprechen. Nicht jede Erkrankung ist heilbar. Man muss ehrlich sagen, was möglich ist und was nicht. Gleichzeitig geht es immer darum, die bestmögliche Lebensqualität zu erhalten. Therapie darf kein Selbstzweck sein.

OKN: Welche Rolle spielt Vorsorge in der Onkologie?
Pörnbacher: Eine sehr große. Viele Krebserkrankungen sind gut behandelbar, wenn sie früh erkannt werden. Deshalb empfehle ich dringend die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen für Gebärmutterhals-, Brust-, Darm- oder Prostatakrebs. Auch die HPV-Impfung ist ein wichtiger Baustein, weil sie Gebärmutterhalskrebs sogar verhindern kann.


Bild : Unser Interviewpartner, Oberarzt Dr. Manuel Pörnbacher, Facharzt für Hämatologie und Onkologie, flankiert von DGKP Petra Reiter (l.) und DGKP Claudia Santer aus dem Team der onkologischen Tagesklinik.

(Foto: Krankenhaus Spittal/Drau)

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