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08.08.2025

Unverzichtbar international!

Menschen aus 20 verschiedenen Nationen arbeiten im Team des KH Spittal/Drau. Zwei davon sind die Litauerin Ugne Klimaviciute, M.D. und der Tunesier Ahmed El Heni, die wir zu ihren Erfahrungen befragt haben.

„Ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen“

Herr El Heni, wer sind Sie – und was genau ist Ihre Aufgabe im Krankenhaus Spittal/Drau?

Ich heiße Ahmed El Heni, bin 35 Jahre alt und komme aus Nabuel in Nordtunesien. Ich bin medizinisch-technischer Assistent, genauer gesagt Operationstechnischer Assistent mit neun Jahren Berufserfahrung in Tunesien. Im Krankenhaus Spittal arbeite ich derzeit im OP-Team. Seit August letzten Jahres bin ich hier. Parallel besuche ich Kurse zur Anerkennung meines Diploms aus meiner Heimat.

Was hat Sie dazu bewogen, nach Österreich zu kommen – und warum ausgerechnet ins Krankenhaus Spittal/Drau?

Es war schon lange mein Traum, in Europa zu arbeiten – eine neue Erfahrung, neue Technologien, neue Kulturen. Ich hatte bereits ein Praktikum in Frankreich gemacht und war von der medizinischen Technik dort sehr begeistert. Danach habe ich gezielt nach einer Arbeitsstelle in Europa gesucht, vor allem in Österreich. Über eine Agentur in Tunesien habe ich schließlich das Krankenhaus Spittal gefunden – und bin sehr glücklich darüber.

Wie wurden Sie in Spittal aufgenommen?

Wirklich großartig. Vom ersten Tag an hat mir nicht nur das Haus gefallen, sondern auch die Umgebung. Die Natur rund um Spittal ist wunderschön. Ich wurde sehr herzlich empfangen – besonders dank der Pflegedirektorin Frau Wutti, die sich um alles gekümmert hat: Behördengänge, Wohnung, Organisation. Auch meine Kolleginnen und Kollegen haben mir viel geholfen, mich unterstützt und sogar zu sich nach Hause eingeladen – zum Beispiel nach Klagenfurt oder ins Maltatal. Mein Deutsch war anfangs noch nicht so gut, aber mit ihrer Unterstützung wird es jeden Tag besser.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit Ihrem Team im Krankenhaus?

Sehr positiv. Wir arbeiten auf Augenhöhe, helfen einander, und ich habe mich von Anfang an als Teil des Teams gefühlt. Ich lerne viel – fachlich und sprachlich – und bekomme jederzeit Unterstützung.

Gibt es eine besondere Erfahrung aus Ihrem Berufsalltag, die Sie mit uns teilen möchten?

Ich habe schon einige Erfahrungen gesammelt, die mich darin bestärkt haben, in Österreich zu arbeiten. Besonders beeindruckt bin ich von der modernen Technologie im OP-Bereich. Es ist für mich eine große Motivation, mich weiterzubilden und Neues zu lernen. Ich lerne schon seit acht Jahren Deutsch – mit dem Ziel, hier zu arbeiten. Es ist wirklich ein Traum, dass ich das nun umsetzen konnte.

Gab es auch Herausforderungen oder schwierige Momente?

Natürlich – vor allem die Sprache. Deutsch ist nicht leicht und die Anerkennungsverfahren brauchen Zeit.  Ich spreche zwar Arabisch, Englisch und Französisch – aber Deutsch ist für mich die größte Herausforderung.

Würden Sie sich wieder für das Krankenhaus Spittal entscheiden?

Auf jeden Fall! Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben – sowohl von den Kolleginnen und Kollegen als auch von meinen Vorgesetzten. Ich bin froh, ein Teil dieses Teams zu sein. Ich kenne auch andere tunesische Kolleginnen und Kollegen, denen es in ihren Häusern nicht so gut gefällt – im Vergleich fühle ich mich hier wirklich wohl.

Und wie gefällt Ihnen Spittal an der Drau als Stadt?

Sehr gut. Es ist schön hier, die Leute sind freundlich. Ein bisschen schwierig ist es, eine passende Wohnung zu finden – aber das wird sich auch lösen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden.


„Hier zählt echtes Interesse am Menschen“

Frau Klimaviciute, M.D., wer sind Sie und was ist Ihre Aufgabe im Krankenhaus Spittal/Drau?

Ich heiße Ugne Klimaviciute und komme aus Vilnius in Litauen. Seit April bin ich hier in Ausbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin. Ich arbeite hauptsächlich in der Ambulanz, also in der Erstversorgung der Patient:innen. Nach meinem Medizinstudium in Litauen, das mir schon viele Auslandserfahrungen ermöglicht hat – unter anderem in Deutschland und Österreich – habe ich mich entschieden, ganz nach Österreich zu kommen. Seit Oktober 2023 lebe ich nun hier.

Warum haben Sie sich für das Krankenhaus Spittal entschieden?

Ich habe während meiner Ausbildung in verschiedenen Krankenhäusern in Österreich gearbeitet – ganz am Anfang in Villach, später auch in der Steiermark. Schließlich hat es mich wieder nach Kärnten gezogen. Ich hatte viel Gutes über das Krankenhaus Spittal gehört, besonders von anderen Turnusärzt:innen. Also habe ich einen Schnuppertag gemacht – und mich sofort sehr wohl gefühlt. Besonders beeindruckt hat mich die familiäre und freundliche Atmosphäre. 

Wie war Ihr Start in Spittal?

Die Aufnahme war unglaublich herzlich. Ich habe von Anfang an gemerkt, dass hier viel Wert auf ein gutes Miteinander gelegt wird – sowohl im medizinischen Team als auch zwischen den Berufsgruppen. Als ausländische Ärztin wurde ich sehr offen aufgenommen. Es ist hier ganz selbstverständlich, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenarbeiten – und auch offen darüber sprechen. Ich lerne dadurch nicht nur viel über Österreich, sondern auch über viele andere Kulturen.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit im Team?

Sehr positiv. Das Team ist freundlich, hilfsbereit und interessiert. Die Stimmung ist offen und menschlich. Es herrscht eine Atmosphäre, in der man sich auf Augenhöhe begegnet – das ist gerade für die Ausbildung enorm wichtig.

Gibt es Besonderheiten im Kontakt mit den Patienten?

Immer wieder werde ich nach meinem Akzent gefragt. Meistens am Ende eines Aufklärungsgesprächs mit Patient:innen, wenn alles erklärt und besprochen ist, frage ich: „Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“ und dann kommt oft zurück: „Woher kommen Sie eigentlich?“ Also keine Frage zur Medizin, sondern zu meiner Herkunft. Dann lasse ich sie gerne raten. Viele vermuten Nachbarländer, dann vielleicht Finnland oder Schweden – einmal wurde ich sogar nach Australien verortet! Wenn ich dann sage, dass ich aus Litauen - einem kleinen baltischen Land - komme, sind viele überrascht, weil man unser Land wahrscheinlich nicht so oft im Gespräch hört. Diese kleinen Unterhaltungen machen mir viel Freude, weil sie echtes Interesse zeigen.

Gab es auch Herausforderungen?

Natürlich gibt es im klinischen Alltag immer wieder Herausforderungen – das ist ganz normal. Aber ich kann sagen, dass ich bisher keine wirklich negativen Erfahrungen gemacht habe. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt.

Würden Sie sich wieder für das Krankenhaus Spittal entscheiden?

Ganz klar: Ja. Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben. Das Arbeitsklima ist besonders – freundlich, offen und menschlich. Das ist nicht selbstverständlich und ich wünsche dem gesamten Team, dass diese Atmosphäre erhalten bleibt. Denn so etwas findet man nicht überall auf der Welt.

Bild 1: BU: Ahmed El Heni, Operationstechnischer Assistent aus Tunesien

Bild 2: BU: Ugne Klimaviciute, M.D., Ärztin in Ausbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin

(Fotos: Krankenhaus Spittal/Drau)

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